U.P.C.Y.C.L.I.N.G. Design Sensing als Methode

Ursprünglich aus einer Methode im Mode-Bereich in meiner Jugend entstanden, entwickelte ich sie mittlerweile als Innovations-Trainings-Methode weiter. Doch zunächst muss man den Transfer aus der Aufwertung von Dingen in die Veränderung von Dingen zu etwas Neuem verstehen.

Durch Upcycling wertet man etwas Bestehendes auf. Das heißt, man macht nicht etwas ganz Neues. Insoweit ist das eine Innovations-Methode, die Werte verbindet. Sie geht aber weit darüber hinaus und ist eine Methode für Ressourcen-Schonung und daher auch eine ökonomische Formel. Durch das gleichzeitige Integrieren von FÜHLEN (sensing/engl.) wird eine emotionale Komponente in den Innovations-Prozess integriert.

U.P.C.Y.C.L.I.N.G. Design Sensing ist also eine innovative Trainings-Methode für Veränderungsprozesse, Innovations-Denken und Einfallsreichtum, die das Lernen über alle Sinne, insbesondere über das SENSING (Fühlen, Begreifen, englische Übersetzung für SENSE = Ein Gefühl oder eine Wahrnehmung, das durch die Organe der Berührung, des Geschmacks, des Sehens, des Hörens, des Riechens hervorgerufen wird oder aus einer bestimmten Bedingung eines Teils des Körpers resultiert; SENSING = über die Sinne wahrnehmen; bewusst werden).  Sie geht insoweit auch über DESIGN THINKING hinaus, weil noch mehr bewusst die Sinne zusätzlich zur Kreativität und dem Denken hinzugenommen werden im Entwicklungs-Prozess. Es geht bei Veränderung & Innovation immer um Untersuchen, Prüfen, Ausprobieren – durch Begreifen, Sehen, Fühlen usw. wird dies verstärkt. Weiter unten auf dem Touch-Bild sind die einzelnen Schritte näher beschrieben.

U.P.C.Y.C.L.I.N.G. als Innovations-Training

© U.P.C.Y.C.L.I.N.G.
Innovations- und Veränderungs-Methode.
(1979, modifiziert: 2014)
Methoden-Steckbrief:
A Kreativitäts-Prinzip: Entwickeln
B Zeit: 60 Min. bis 3 Tage (je nach Arbeitstitel)
C Teilnehmer-Zahl: 2 bis 50 TN
D Infrastruktur: Flip-Charts, White Board, bunte DIN A 3 Bögen, Kartei-Karten DIN A 6, Buntstifte, Kiesel-Steine, Handwerkzeug (je nach Auftrag), Wäscheleine & Wäscheklammern aus Holz (wenn möglich), Steh-Tische, gemütliche Sitz-Gelegenheiten, Foto-Apparat (auch: Smartphone-Kamera), Projektor/Beamer
E Frame / Raum: kreativer Raum (wenn möglich), Tageslicht, auch: Natur-Raum

und viele andere Tools & Methoden, die daraus entstanden.

Wie Sinne (engl. Sense) alltagstauglich trainiert werden können, habe ich auf meiner Webseite beschrieben – und das kann jeder ohne große Anleitung: alltagstauglicher Transfer von Methoden für Innovationsdenken, Flexibilität & Geschwindigkeit (IFG) und Change oder in der Gruppe trainieren mit Kreativitäts-Techniken aus dem U.P.C.Y.C.L.I.N.G.Design Sensing.

U.P.C.Y.C.L.I.N.G. als Eco/nomy und Vintage Fashion

Im Rahmen von meiner Tätigkeit als Upcycle Designerin entwickelte ich auch einen Index für nachhaltige Produktion. Die Eco Fashion gibt es nur noch on demand und vollkommen ausgelagert.

Nachhaltigkeitskriterien

U.P.C.Y.C.L.I.N.G. als Geschichte

Ich habe Upcycling schon in den 1970er-Jahren als Schülerin und später als Studentin gemacht, zumal ich von meiner Mutter Nähen gerlernt hatte. Heute habe ich es wiederentdeckt und lasse aber die Profis nähen. Und alles ausschließlich on demand. Alles Andere macht für mich aktuell keinen Sinn.

Der Transfer in andere Bereiche:

Upcycling kann über Mode & Kleidungsstücke hinaus transferiert werden in ALLE Bereiche: Möbel, Häuser, Maschinen, Werkzeuge, Prozesse, Systemik und viele andere Bereiche. Bestandteil vor allem ist: wer mit Altem gut umgeht, zugleich sich überlegt, was daraus Tolles entstehen kann, anstelle Wegwerfen, Verachten, Ignorieren und Neu-Beschaffen – trainiert sich zugleich in Innovation, Veränderung, Toleranz und Einfallsreichtum.

U.P.C.Y.C.L.I.N.G. als ökonomisches Prinzip

Upcycling regt ganz ausdrücklich den Wert-Erhalt von etwas Bestehendem an. Anstatt die Wegwerf-Mentalität zu begünstigen, regt es an, nicht neu nachzukaufen, sondern aus dem Bestehenden etwas Wert-Schätzendes Neues zu gestalten.

Upcycling ist, als U.P.C.Y.C.L.I.N.G.-Prinzip nach meiner Methode angewandt, zugleich eine Methode für #Reduktion und Reduktionsmanagement (“Glück ist Knäckebrot) im Sinne einer ressourcenschonenden Ökonomie. Somit dient dieses U.P.C.Y.C.L.I.N.G.-Design Sensing auch dem Klimaschutz.

U.P.C.Y.C.L.I.N.G. als Metapher für ein gesellschafts-politisches Phänomen

Upcycling ist Wert-Schätzung sowohl ALTEM als auch NEUEM/Jungem/Innovativem/Erneuerung gegenüber. Als Metapher angewandt auf die Gesellschaft können wir davon ausgehen, dass dort, wo Innovation und Junges (“Futuregeneration”) nicht gesehen wird und nicht erwünscht und gefördert ist, nichts Neues entstehen kann. Dort, wo Junges ist (“Futuregeneration” und “Innovation”) wird dann das Alte (“Die ältere Generation”, “Rentner”) auch nicht erkannt als wert-schätzend. Ein Kreislauf der Natur ist unterbrochen – und zerstört sich gegenseitig. Deutschland beispielsweise hat die zweitälteste Bevölkerung weltweit nach Japan, dies sollte schnellstmöglichst zu Denken und dann zu Handlung führen.

U.P.C.Y.C.L.I.N.G. Design Sensing als Training in ZUVIEL-Gesellschaft

Konsumgesellschaft, Non-Stop-Ablenkung, Subito-Gesellschaft, Kultur-Vergessenheit, Terrorismus und Digitale Reizüberflutung – alles Teile einer Gesellschaft, die Selbstbestimmung nahezu unmöglich macht, führen dazu, dass der Mensch immer mehr verloren geht und Ängste zunehmen.

Upcycling als Training beruhigt, fokussiert, lässt Wesentliches erkennen und lässt Selbst-Bezug zu. Die ständige Beschäftigung damit lässt außerdem Veränderung immer mehr als positiven Bestandteil des Prozesses zu – und lässt zudem ständig Neues entstehen, ohne das “Alte” zu vernichten. Insoweit ist Upcycling ein Innovations-Training, das zugleich Werte schätzt und Veränderung lieben lernt. Durch das Arbeiten mit Händen wird zugleich den seit langem von Hirnforschern angekündigten negativen Folgen von Digital-Konsum (Gehirne verändern sich, Konzentration & Lernen wird zunehmend schwieriger uvm.) etwas entgegengesetzt – Bereiche des Gehirns werden durch Be-Greifen(Tast-Sinn, auch: sensing im Englischen), ergänzt mit Bewegung + Mental-Training verstärkt (u.a. motorischer Kortex): Bereiche, die für Lernen, Konzentration, Einfallsreichtumg und “Etwas-In-Bewegung-Setzen” dringend benötigt werden. Upcycling Design Sensing geht also über das Design Thinking hinaus – es nimmt ausdrücklich Fühlen, Be-Greifen, Gefühle, als methodische Bestandteile auf. Das Prinzip ist zugleich ein Training für Neurogenese und neuronale Plastizität, bekannt für Konzentration, Entschleunigung, schnelleres Umschalten & Flexibilität, natürliches Anti-Aging, aber auch als Panikbremse sowie Prävention für degenerative Erkrankungen wie Alzheimer – durch ganzheitliches Training (hier: Überlegen/Denken + Fühlen/Be-Greifen + Sehen, idealerweise ergänzt mit Riechen, Bewegung, Natur) wird Neurogenese erzeugt und diese Erkenntnisse sind in Wissenschaft & Forschung längst belegt.

U.P.C.Y.C.L.I.N.G. Design Sensing für den Klimaschutz

Upcycling Design Sensing, also Veränderung & Innovation durch AUF-Wertung mit allen Sinnen beinhaltet nicht nur Ressourcen-Schonung im weitesten Sinn, sondern geht noch etwas weiter.

Je mehr wir SINN (SENSE im englischen heißt nicht nur Fühlen, Begreifen, Greifen, sondern meint auch SINN für etwas oder in etwas) in etwas sehen und spüren, umso weniger benötigen wir Kompensation durch Konsum und Fluchten in unnötige Dinge, die wir nicht wirklich benötigen.

Je mehr in Human Resources Konzepten, je mehr in Schul- und Bildungssystemen das FÜHLEN PLUS DER SINN für etwas eingeführt wird, umso mehr bleibt der Mensch bei sich und benötigt weniger Kompensation im Außen.

Dadurch wird ein WENIGER-IST-MEHR gefördert und im weitesten Sinn Reduktion. Im weitesten Sinn wird damit Ressourcen-Schonung, ein Ausweg aus der Wegwerf-Gesellschaft und Klima-Schutz gefördert.

U.P.C.Y.C.L.I.N.G. als Bestandteil eines ökonomischen Prinzips und von Lebensgestaltung

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