Warum Risikomanagement Soziale Medien?

Ich denke, dass wir Soziale Medien gut nutzen können und auch sollten. Jedoch stehen wir alle in den Kinderschuhen, was das betrifft. Auch hier gilt für mich das Prinzip der Reduktion, die in Einzel- oder vielen Fällen sogar bis zur Reduktion auf Null gehen kann.

Welche Formen von Risk Management Soziale Medien kann es geben

Es gibt unterschiedliche Möglichkeiten:

ich selbst habe mich darauf beschränkt, Strategien mit Unternehmen gemeinsam zu entwickeln, die einerseits Mitarbeiter befähigen, mit Sozialen Medien sinnvoll umzugehen und andererseits Angebote im Unternehmen einzurichten, die den Mitarbeitern ganzheitliche Trainings-Stationen anbieten, bei denen sie freiwillig und selbstbestimmt mit allen Sinnen aus der Eingleisigkeit einseitigen Arbeitens herauskommen – denn genau dies ist die Möglichkeit, im Zeitalter digitaler Transformation Mensch und damit ganz bleiben zu können. Insoweit verhindert man, dass Innovationskultur und Veränderungsprozesse verschleppt oder gar Geschäftsfeldentwicklung unmöglich gemacht werden.

Welche Trainings benötigt man heutzutage, um Mitarbeitern eine positive und gesunde Entwicklung anzubieten

Ich habe in den letzten Jahren einige Trainingskonzepte entwickelt, die eine ganzheitliche Herangehensweise beinhalten. Diese allerdings biete ich ausschließlich als RAHMEN, ich nenne das ‚Design on Frame‘, in meinen Beratungen an. Warum? Jedes Unternehmen ist individuell und meine Rahmen-Beratungen sind ausdrücklich so gedacht, dass Selbstbestimmung sowie Freiwilligkeit Bestandteil der Trainings sind und die Gestaltung ausschließlich in der Kreativität und Ideenfindung bei den Mitarbeitern liegt. Deshalb sind es auch die Mitarbeiter selbst, die Bestandteil der Gestaltung des Rahmens sein müssen, weil das von Oben Aufgepfropfte immer die Gefahr birgt, dass das Angebot nicht angenommen wird.

Das allerbeste Training ist das, das alltagstauglich ist ohne jegliche Begleitung oder Coaching auskommt oder bestenfalls als Anleitung zur Selbsthilfe gedacht ist. Für den Alltag empfehle ich Fahrradfahren, Fotografieren zur Schulung der visuellen Wahrnehmung und für Perspektivwechsel, Bewegung, Meditation und Achtsamkeitsübungen. Von all den Positiv- und Glücksratgebern halte ich persönlich nichts, weil das nicht dem Mensch-Sein entspricht:  wir können besser im Leben mit Krisen und Schicksalschlägen umgehen, wenn wir uns ganzheitlich trainieren. Die vorgenannten Alltagsübungen können genauso im Unternehmen integriert werden und sind Vorschläge zu meinen Trainings. Da Krisen zunehmen werden, insbesondere ökonomische Krisen, benötigen wir zunehmend alltagstaugliche, allen Sinnen dienende Übungen, die ohne Coaching auskommen. Also im Prinzip wie das tägliche Zähneputzen müssen diese Übungen leicht in den Alltag integrierbar sein ohne fremde Hilfe.

Warum gibt es Lifetime Modelle in Ihrem Angebot?

Ich habe meine Modelle so genannt, weil wir Menschen uns schon immer in unterschiedlichen Lebensphasen während unserer ganzen Lebenszeit (=Lifetime) befinden. Von der Geburt bis zur Schul- und Ausbildungszeit, der Familienzeit bis hin zur Rente und dann dem Tod. Diese Lebensphasen werden, so wie ich das sehe, heutzutage zunehmend tangiert durch die digitale Transformation. Also unsere Natur als Mensch wird deshalb zunehmend wieder zurück zur Natur gehen müssen, um die Chancen der digitalen Transformation sinnvoll zu nutzen und dabei zugleich die Risiken wahrzunehmen, zu erkennen und auch damit sinn-voll umzugehen. Ich nenne ein Beispiel: mein Trainingsprogramm ‚Design Yourself Concepts‘, das ich zunächst so wie alles Andere auch nur erst einmal für mich selbst entwickelte für meinen beruflichen Neubeginn vor ein paar Jahren, beinhaltet ein Training in der Natur. Es ist ein Training für Reduktion in allen Bereichen. Mein Buch ‚Glück ist Knäckebrot‘ beschreibt die wesentlichen Bestandteile, aber nicht Alles. Dieses Programm biete ich weder zum Verkauf noch als Lizenznahme an, um Missbrauch zu verhindern. Jedoch biete ich dieses wie alle anderen Programme auch, wie gesagt, als Rahmen an, damit dann die Freiheit der Gestaltung im Unternehmen, der jeweiligen Organisation usw. verbleibt. Die Verantwortung also für diese Freiheit der Auftraggeber trägt. Risikomanagement Soziale Medien ist deshalb auch das Zurückgehen in die Natur sowie die Integration der Natur in den Alltag.

Lifetime Modelle sind deshalb erforderlich, weil jede Phase im Leben auch unterschiedliche ökonomische Aspekte beinhaltet. So braucht ein Schüler weniger Geld als eine Mutter oder ein Vater zur Versorgung der eigenen Familie. So benötigt ein Geschäftsführer normalerweise weniger Geld als ein Angestellter usw.

Diese ökonomischen Zusammenhänge also sowie die unterschiedliche Gestaltung der unterschiedlichen Lebensphasen erfordern heutzutage umso mehr Innovation und Einfallsreichtum. Ich gehe hier aber weit darüber hinaus: jede Innovation benötigt ein stabiles Fundament sowie ein strategisches Risikomanagement, also die Sicherung der Innovation.

Lifetime Modelle werden daher unterschiedliche Lebensphasen der Menschen als Rahmen für Ökonomie, gesunde Lebensgestaltung und ein integrationsstarkes Selbst sowie ein stabiles, zuverlässiges Fundament anbieten. Wie gesagt: als Rahmen und Orientierung ohne Bedienungsanleitung, weil dies wieder aus der Selbstbestimmung und gesunden Autonomie führen würde.

Insoweit sind Lifetime Modelle ein Rahmen für Unternehmen, für Politik, für Vereine, für Schulen usw. die sie dann selbst ausgestalten müssen anhand der ihnen jeweils anvertrauten Aufgabe.

Beispiel: eine Familie bekommt ihr zweites Kind – die Aufgabe, die sich zunehmend in unserer Gesellschaft stellt, ist gesunde Bindungen zwischen Mutter und Kind herzustellen angesichts zunehmender Desorientierung und Haltlosigkeit von Jugendlichen. Die zunehmende frühe Institutionalisierung von Kindern bedeutet Outsourcing von Bindungskultur. Hier stellt sich die Frage nach sinnvollen Lifetime Modellen, die auch eine Alternative anbieten, sowohl in Unternehmen als auch in der Gesellschaft – hier würde sich anbieten, sowohl staatlich als auch in Unternehmen andere Angebote zu machen, um die Alternativlosigkeit zu beenden. Bei einem Lifetime Modell für junge Familien kämen dann vor allem ökonomische Gesichtspunkte ins Spiel, die in der Verantwortung des jeweiligen Lifetime Modell Gestalters lägen.

Ein anderes Beispiel: eine 60-jährige Frau hat viele Jahre lang Teilzeit gearbeitet, ist jedoch top ausgebildet und will nun nochmals neu durchstarten. In der heutigen Zeit ist hier ein Umdenken erforderlich, da wir alle sehr viel älter werden und dabei normalerweise auch fitter sind. Die Kompetenz sowie eine entsprechende Arbeitszeit- und Arbeitsplatz-Gestaltung, auch beispielsweise in Form eines Job-Sharings, wäre Aufgabe des jeweiligen Lifetime Modell Gestalters.

Warum heißt das Lifetime Design so in Ihrem Angebot?

Lifetime Design und damit die englische Sprachversion nutze ich deshalb, weil es dann auch international verstanden wird. Obwohl ich Fan der Regional-Ökonomie bin, sind wir alle globalisiert, alleine durch die Digitalisierung.

In Zukunft sehe ich Lebenszeit-Gestaltung (=Lifetime Design) als das grundlegende Prinzip an, wie wir ganz gezielt und achtsam unser Leben gestalten, wollen wir nicht unter die Räder kommen. Das ZUVIEL benötigt REDUKTION. In allen Bereichen. Insoweit bedeutet für mich Gestaltung der Lebenszeit eine Zurücknahme des Zuviel, sowohl ökonomisch, konsumbezogen, digitalbezogen und bei so vielem Mehr.

Risikomanagement setzt also auch hier an. Und da ist jeder Einzelne, aber auch jedes Unternehmen sowie unsere Gesellschaft gefragt.

Warum brauchen wir Kreativität?

Kreativität fördert unser vernetztes Denken und Handeln, macht Spaß und bringt Motivation. Wenn dann noch Bewegung und Natur dazukommen, bleiben wir Mensch im Zeitalter digitaler Transformation.

Warum arbeiten Sie nur regional?

Ich bin ein bodenständiger Mensch und liebe Anbindung an Menschen und Unternehmen. Entsprechend meinem Geschäftsmodell habe ich dabei einen Fokus, auf den ich mich konzentriere, und meine Kreativität, die ich je nach Zeitmöglichkeiten ausübe.

Meine Erfahrung aus den letzten Jahren ist, dass alles, was nicht funktioniert, radikal weggelassen und abgestellt wird. So habe ich immer einen regionalen Fokus mit persönlicher Anbindung und kann alles Andere, was nicht funktioniert und ausschließlich Online-Angebote betrifft, auch konsequent aufgeben. Das verstehen manche Menschen immer wieder mal falsch. Es geht immer nur um das eigene Wohl, das an erster Stelle stehen muss – und erst dann kann man sich um andere Dinge kümmern.

Regional-Bezug ist persönliche Bindung und persönliche Bindung ist das Einzige, was wirklich mit Vertrauen und Authentizität zusammenhängt.