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Das systAV-Prinzip

Das systemische Altersvorsorge-Prinzip (systAV-Prinzip) habe ich in den letzten 15 Jahren meiner Tätigkeit aufgrund vieler Beratungsgespräche, Erfahrungen und neuester wissenschaftlicher Erkenntnisse entwickelt. Es ist somit zur Gestaltung nicht nur von Altersvorsorge, sondern auch von Lebens-Zeit (Life Time) und deren Abschnitten (Phases of Life) gedacht.

Es beruht auf der Annahme, dass jeder Lebensabschnitt, jede Familie, jede Position in einem System (der Einzelne, die Familie, das Unternehmen, die Gesellschaft, die Natur/das Universum) Einfluss auf unser Leben und damit auf dessen Gestaltung, auch im Hinblick auf Altersvorsorge, hat. Dieser Einfluss bestimmt in der Folge viele Faktoren: Berufswahl, Persönlichkeit, Umsatz/Einkommen, Gesundheit, Beziehung zu Anderen/zu sich selbst.
Dies wiederum nimmt Einfluss auf langfristige Entscheidungen, wie beispielsweise die Altersvorsorge.

Die landläufige Meinung, dass Altersvorsorge nur durch ein Ansparprinzip in herkömmliche Renten- oder Versicherungs-Systeme funktioniert, vertrete ich nicht.

Es bleibt Bestandteil von Altersvorsorge, aber eben nur Bestandteil. Deshalb ist Altersvorsorge neu zu denken.

Altersvorsorge der Zukunft wird darauf abzielen müssen, länger, das heißt, über den typischen Rentenbeginn hinaus, gedacht zu werden. Durch zunehmende Versorgungslücken wird es für viele zu einem über den Renteneintritt hinaus gehende Berufstätigkeit geben. Was für die Einen ein Muss ist, ist für die Anderen freiwillig im Sinne von lebenslanger Persönlichkeitsentwicklung.
Beide Situationen benötigen Gesundheit. Und zwar Gesundheit im Sinne eines präventiven Ansatzes.
In unserer westlichen Medizin (im Gegensatz zur traditionell chinesischen Medizin) wird eher der eingetretene Krankheitsfall behandelt.

Das systAV-Prinzip geht daher auf folgende Bedingungen ein:

    • Prävention im Sinne einer strategisch ausgerichteten Resilienz und Gesundheitsvorsorge, die alltagstauglich einsetzbar ist
    • die Möglichkeiten, in jeder Lebensphase Altersvorsorge aufbauen zu können – in herkömmlicher und nicht-herkömmlicher Sicht
    • die Möglichkeit, dass trotz unterschiedlicher systemischer Voraussetzungen jeder Mensch eine gute Vorsorge für sich selbst leisten kann
    • den Abschied davon, in herkömmlichen Rentensystemen “zu denken” – also Zukunft neu zu denken
    • lebenslanges Arbeiten (lifelong work) als Chance – richtig gestaltet durch richtige Gestaltung der einzelnen Lebensabschnitte
    • den Anforderungen jeder Lebensabschnitts-Phase (Phase of Life) nicht überdurchschnittlich gerecht werden zu wollen (einem falschen Zeitmanagement Adieu zu sagen –                         “Der Tag hat nur 24 Stunden”) und anstatt dessen Reduktionsintelligenz und Abgrenzungskompetenz (auch in ökonomischen Themen) zu trainieren
    • Hinzu kommt Wissen und Transparenz im ökonomischen Sinne, um Selbstwirksamkeit zu erzielen:
        • Wieviel Kapital benötige ich im Alter ab einem Zeitpunkt x, um meinen Lebensstandard beizubehalten?
        • Wieviel ist noch anzusparen, um eine vorhandene Lücke zu füllen?
        • Wenn diese Lücke nicht gut schließbar ist, wieviel an Lebensstandard-Reduktion macht das aus?
        • Wie könnte ein reduktiver Lebensstil ausschauen, der dennoch höchste Lebensqualität bringt?
        • Wenn ich erst mit 50 Jahren zu sparen beginne, wieviel benötige ich dann monatlich in beispielsweise einen guten Mischfonds-Sparplan oder anderen Anlagen?
        • Welche intelligenten Einkommens-Modelle gibt es zur Generierung sogenannten passiven Einkommens?
        • Wie kann ich mein volles Potenzial ausleben und zugleich Geld damit verdienen?

Diese und andere Fragen können beantwortet werden, berechnet werden und in einem systemischen Kontext gesehen werden.

Das systAV-Prinzip wird zur Zeit weiter entwickelt.

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